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Martin Dalz

Studierter Lehrer unter anderem für Kunstdidaktik, tätig gewesen als Kunst- und Gestalttherapeut – sein künstlerisches Interesse galt vor allem der Fotografie, am liebsten in schwarz-weiß – auch selbst entwickelt (damals;)) außerdem diverse Drucktechniken, am liebsten Linoldruck, Plakatgestaltung, gerne zu politischen Themen, und Kleinplastiken aus Holz, Ton und Stahl – heute befasst sich Martin Dalz wieder viel mit Fotografie, diesmal digital; und ihrer Nachbearbeitung am PC); aber auch Skulpturen/Plastiken/Raumgebilde spielen eine wichtige Rolle im künstlerischen Schaffen von Martin Dalz.

Mit seiner Installation hat Martin Dalz, wie er selbst sagt, die Quadratur des Kreises versucht, nämlich ein transzendentes Denkmal zu schaffen. Zum einen soll es der Vergänglichkeit des Lebens Rechnung tragen, zum anderen an einen Verstorbenen erinnern, aber auch dessen Wunsch berücksichtigen, kein in Stein gemeißeltes Vermächtnis etwa in Form eines Grabsteines zu hinterlassen. Das Ergebnis seiner künstlerischen Mühen hat hier an der Rur seinen Platz gefunden: spinnwebzart und hauchfein pendelt das schwarz-weiße pagoden-förmige Gebilde unter dem schützenden Dach eines großen Baums.

Britta Sylvester, 2011